Die Geschichte
die Heilandskirche seit 1964 bis heute
Das neue Gemeindezentrum ermöglichte es, in den folgenden Jahren die Gemeindearbeit zu intensivieren.
Endlich hatten die einzelnen Gruppen und Kreise ihre "eigenen" Räumlichkeiten. Die Jugendlichen trafen sich regelmäßig in Mädchen-, Jungmänner- und Jugendkreis, den Jungen konnte eine Bubenjungschar angeboten werden, und die Erwachsenen fanden sich im Frauen- oder Männerkreis und im Kirchenchor zusammen. Im neuen Gemeindesaal wurden Bibelwochen, Gemeinde- und Missionsabende veranstaltet und der Innenhof bot Gelegenheit für die Veranstaltung jährlicher Gemeindefeste.

Ende 1965 konnte schließlich der seit 1960 amtierende Kirchenpfleger Otto Ehmann konstatieren, dass der Kirchenneubau nun vollständig finanziert und die Gemeinde schuldenfrei sei.

Der ehemalige Konfirmandensaal, der nach dem Krieg als Gottesdienstraum und während der Zeiten der Notkirche als Gemeindesaal fungiert hatte, wurde mit Beginn des Sommers 1966 so umgebaut, dass er ab September 1967 dem Stöckachkindergarten als zusätzlicher Gruppenraum zur Verfügung stand.

Am 30. Juni 1969 trat Erwin Frik nach über 13 Jahren als Pfarrer der Heilandskirche in den wohl verdienten Ruhestand. Als sein Nachfolger kam im Juli 1969 der spätere Dekan Karl Daiber in die Gemeinde. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass Anfang 1971 mit der Veröffentlichung eines Gemeindebriefes begonnen wurde. In den nächsten Jahren erschien ein solcher in unregelmäßigen Abständen mit den wichtigsten Informationen zu den Veranstaltungen der Gemeinde.
Ein Jahr später, im Frühjahr 1970, fand auch ein Wechsel im Mesneramt statt: Marianne Künzel übergab die Schlüssel an das Ehepaar Bodentien, dem im Februar 1973 Heinrich und Maria Früh folgten.
Die seit Januar 1966 angestellte Organistin und Chorleiterin Christine Janik formierte im Sommer 1972 einen Kinderchor, der neben dem Kirchenchor die Kirchengemeinde bei Gottesdiensten und sonstigen Gemeindeveranstaltungen mit seinen Darbietungen erfreute.

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